Rollrasen verlegen: So gelingt der perfekte Gartenboden

Ein gepflegter, grüner Rasen ist für viele Gartenliebhaber das Highlight ihres Außenbereichs. Rollrasen bietet hierbei https://rollrasen365.de/ eine schnelle und effektive Lösung, um innerhalb kurzer Zeit eine sattgrüne, ebene Grasfläche zu schaffen. Doch damit der Rollrasen optimal anwächst  und langfristig schön bleibt, ist die richtige Vorbereitung und Verlegung des Gartenbodens entscheidend. In diesem Artikel erfahren Sie Schritt für Schritt, wie Sie Rollrasen verlegen und welchen Einfluss die Vorbereitung des Bodens auf den Erfolg hat.

Warum Rollrasen?

Rollrasen ist vorgezogener, fertig gewachsener Rasen, der in Bahnen oder Rollen geliefert wird. Im Gegensatz zur Aussaat ist der Vorteil, dass man sofort eine grüne Fläche hat – ganz ohne Wartezeit auf die Keimung und das Wachstum. Außerdem verhindert Rollrasen Erosion auf Hängen besser und sorgt für eine schnelle Begrünung auch in schwierigen Bereichen.

Doch Rollrasen kann nur dann sein volles Potenzial entfalten, wenn der Untergrund stimmt. Ein schlecht vorbereiteter Boden führt zu Lücken, ungleichmäßigem Wachstum oder Schädlingsbefall.

Schritt 1: Boden vorbereiten – Der Grundstein für gesunden Rollrasen

Die wichtigste Voraussetzung für Rollrasen ist ein gut vorbereiteter Gartenboden. Hierbei geht es vor allem um folgende Aspekte:

a) Altes Gras und Unkraut entfernen

Bevor Sie mit der Vorbereitung beginnen, entfernen Sie alle Reste von altem Gras, Moos und Unkraut. Diese könnten sonst unter dem neuen Rasen weiterwachsen und die Grasnarbe beschädigen.

b) Boden lockern und belüften

Lockern Sie den Boden mit einem Spaten oder einer Motorfräse mindestens 15 bis 20 cm tief. Eine gute Durchlüftung und Lockerung fördert das Wurzelwachstum des neuen Rasens.

c) Steine und Wurzeln entfernen

Entfernen Sie alle Steine, Wurzeln oder andere Fremdkörper aus dem Boden. Diese können später die Verlegung stören und das Mähen erschweren.

d) Boden eben machen

Eine ebene Fläche ist wichtig, damit der Rollrasen schön glatt verlegt werden kann. Große Unebenheiten können mit Erde aufgefüllt und festgedrückt werden.

e) Bodenqualität verbessern

Falls der Boden zu sandig oder lehmig ist, kann das Mischen von Kompost oder Muttererde die Struktur verbessern. Ideal ist ein nährstoffreicher, gut durchlässiger Gartenboden.

f) Boden prüfen und düngen

Ein Bodentest gibt Auskunft über pH-Wert und Nährstoffgehalt. Optimal ist ein leicht saurer bis neutraler Boden mit einem pH-Wert von 6 bis 7. Bei Bedarf können Sie Kalk zur Bodenverbesserung und organischen Langzeitdünger aufbringen.

Schritt 2: Boden walzen und anfeuchten

Nach der Vorbereitung sollten Sie den Boden leicht walzen, um eine feste, aber nicht zu verdichtete Oberfläche zu schaffen. Dies hilft, dass der Rollrasen später guten Bodenkontakt hat.

Anschließend wässern Sie den Boden gründlich, sodass er feucht, aber nicht matschig ist. Ein feuchter Untergrund erleichtert das Anwachsen der Graswurzeln.

Schritt 3: Rollrasen verlegen – So funktioniert’s richtig

a) Rollen auslegen und anpassen

Legen Sie die erste Rolle des Rollrasens an einer geraden Kante aus, beispielsweise entlang eines Gehwegs oder einer Mauer. Verlegen Sie die Rollen dicht nebeneinander, ohne Zwischenräume oder Überlappungen. Achten Sie darauf, die Enden versetzt zu verlegen, wie bei einem Ziegelmuster, um eine stabile Rasennarbe zu erzeugen.

b) Schnittkanten sauber schneiden

Nutzen Sie ein scharfes Messer, um die Rasenrollen an Kanten oder Ecken präzise zuzuschneiden. Vermeiden Sie Lücken, damit keine nackte Erde sichtbar bleibt.

c) Rollen andrücken

Nach dem Auslegen sollten Sie den Rollrasen mit einer Rasenwalze andrücken, um den Kontakt zwischen Graswurzeln und Boden zu verbessern. Das reduziert Lufttaschen und fördert das Anwachsen.

Schritt 4: Nach dem Verlegen – die richtige Pflege

a) Sofort wässern

Unmittelbar nach dem Verlegen ist gründliches Wässern Pflicht. Der Rollrasen und der darunterliegende Boden müssen gut durchfeuchtet sein, damit die Wurzeln nicht austrocknen.

b) Regelmäßig gießen

In den ersten zwei bis drei Wochen ist eine tägliche Bewässerung wichtig, besonders bei warmem Wetter. Der Boden sollte stets feucht bleiben, aber Staunässe vermeiden.

c) Erstes Mähen richtig timen

Der Rasen darf erst gemäht werden, wenn die Graswurzeln ausreichend angewachsen sind, was nach ca. 2–3 Wochen der Fall ist. Schneiden Sie beim ersten Mal nur die Spitzen ab und stellen Sie den Rasenmäher auf eine hohe Schnitthöhe.

d) Düngen nach Anwachsphase

Nach etwa 4–6 Wochen können Sie mit einem ausgewogenen Rasendünger nachdüngen, um das Wachstum zu fördern.

Häufige Fehler bei der Rollrasenverlegung vermeiden

  • Zu späte oder ungenügende Bodenbearbeitung: Wenn der Boden nicht gründlich vorbereitet wird, kann der Rollrasen nicht gut anwachsen.

  • Ungleichmäßige Bewässerung: Trockenheit oder Staunässe schaden dem jungen Rasen.

  • Zu frühes Mähen: Mähen Sie nicht zu früh, sonst reißen die Graswurzeln ab.

  • Verlegung bei schlechtem Wetter: Starkregen oder Hitze erschweren die Verlegung und das Anwachsen.

Fazit

Die Verlegung von Rollrasen ist eine schnelle und praktische Methode, um den Traum vom grünen Garten in die Realität umzusetzen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt jedoch in der sorgfältigen Vorbereitung des Gartenbodens und der richtigen Pflege nach dem Verlegen. Mit einem gut durchdachten Ablauf können Sie sicher sein, dass Ihr Rollrasen gesund wächst und Ihren Garten langfristig verschönert.

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