Warum der Fliegenpilz trocknen muss

Der Fliegenpilz, wissenschaftlich als Amanita muscaria bekannt, ist eine ikonische Pilzart, die aufgrund ihrer markanten Erscheinung und ihrer historischen Bedeutung für Mythen und Legenden weltweit bekannt ist. Wenn der Fliegenpilz getrocknet wird, kann er in Mikrodosen medizinisch verwendet werden. In diesem Artikel werden wir beleuchten, warum der Fliegenpilz trocknen muss, um ihn einzunehmen und welche Verwendungszwecke es für diese Heilpflanze gibt.

Eigenschaften des Fliegenpilzes

Der Fliegenpilz ist für seine auffällige Erscheinung bekannt. Er hat einen knalligen roten Hut, der oft mit weißen Flecken bedeckt ist, und einen dicken weißen Stiel. Diese charakteristische Erscheinung macht ihn leicht zu erkennen, daher ist er rund um den Globus fast jedem bekannt. Was viele Menschen jedoch nicht wissen, ist, dass man den Fliegenpilz nach der gründlichen Trocknung in ganz geringen Mengen als Medizin nutzen kann. Diese Methodes nennt sich Fliegenpilz Mikrodosierung und sie bietet reichlich Potenzial für die menschliche Gesundheit.

Erst informieren, dann Mikrodosieren

Bevor du mit dem Fliegenpilz Mikrodosierung beginnst, empfehlen wir dir, dich gründlich über das Microdosing zu informieren. Du solltest übrigens nicht einfach rohe, frisch gepflückte Amanita muscaria essen. Erst muss der rote und weiße Fliegenpilz getrocknet werden, bevor man ihn konsumieren kann. Durch den Trocknungsprozess bei bestimmten Temperaturen wird er für uns Menschen verträglich und entfaltet seine heilsame Wirkung. 

Beim Microdosing nimmt man zweimal täglich ganz niedrige Dosierungen ein. Viele Nutzer essen den Fliegenpilz getrocknet oder trinken in Wasser aufgelöstes Fliegenpilz Pulver, das aus trockenen Pilzkappen hergestellt wird. Das Sammeln und Zubereiten von Fliegenpilzen kann übrigens ziemlich zeitintensiv und aufwändig sein. Deshalb empfehlen wir, Fliegenpilze getrocknet zu kaufen, anstatt sie selbst zu ernten.  

Um zu verstehen, wie der Amanita muscaria wirkt und die richtige Dosierung zu finden, ist es wichtig, sich vorab über das Thema Mikrodosierung zu informieren. Nach ein paar Stunden Recherche solltest du dann schon über das grundlegende Wissen verfügen, um zielführend und vor allem sicher mit dem Fliegenpilz Microdosing zu starten.

Warum wird der Fliegenpilz getrocknet?

In rohen, frischen Fliegenpilz ist ein Stoff namens Ibotensäure enthalten, der für den Menschen nicht verträglich ist. Daher auch die weit verbreitete Meinung, dass der Fliegenpilz gefährlich sei. Durch die Behandlung mit Wärme, man nennt dieses Trocknungsverfahren Decarboxylierung, verwandelten sich diese Ibotensäure jedoch in das medizinisch wirksame und gut verträgliche Muscimol um. Erst wenn der Fliegenpilz getrocknet ist, kann er also als natürliches Heilmittel eingenommen werden. Als solches wird er bereits von Tausenden von Nutzern regelmäßig eingenommen, und das nicht ohne Grund. Denn die breite Palette der Gesundheitsstörungen, die dieser Heilpilz  beseitigen kann, ist ganz erstaunlich.  

Verwendungszwecke von getrockneten Fliegenpilzen

Die Verwendung von getrockneten Fliegenpilzen ist vielfältig und variierte in der Vergangenheit je nach kulturellem Hintergrund und individuellen Vorlieben. 

Rituelle und spirituelle Praktiken: In einigen Kulturen wurden Fliegenpilze traditionell für rituelle und spirituelle Zwecke verwendet. Die psychoaktiven Eigenschaften des Pilzes machte man sich damals zunutze, um sein Bewusstsein zu erweitern und beispielsweise mit den Ahnen zu kommunizieren. 

Künstlerische Inspiration: Künstler und Kreative nutzen gerne die inspirierenden Effekte des Fliegenpilzes, um ihre Kreativität anzuregen und neue Perspektiven zu gewinnen.

Meist konzentriert man sich heutzutage jedoch vorwiegend auf die medizinische Anwendung von getrocknetem Fliegenpilz. Insbesondere zur Behandlung von Schmerzen und Entzündungen sowie psychischen Belastungen eignet sich das Multitalent Fliegenpilz ganz besonders. Daher erfreut sich das Fliegenpilz Microdosing zunehmender Beliebtheit.

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